Maker-Tag "Wie geht Forschen mit ... Mini-Zine?" Leitfaden zur Konzeption und Planung
Abstract
(Mini-)Zines waren und sind ein bewährtes Publikationsformat in marginalisierten Personengruppen, in subkulturellen und aktivistischen Milieus sowie in Fancommunitys. In diesem Sinne sind sie ein wichtiges Medium der Selbstermächtigung, was ihren Einsatz unter anderem in Lern- und Lehrkontexten spannend und lohnend macht: Individuell oder kollaborativ gestaltete Mini-Zines bieten viel Raum für Kreativität, partiale Perspektiven und Teilhabe.Der Leitfaden skizziert exemplarisch die Konzeption und Durchführung eines Maker-Tags (bzw. eines praxisorientierten Blockseminars oder eines Workshops) zum Thema „Mini-Zine“ im Umfang von ca. sechs Semesterwochenstunden (SWS). Der Maker-Tag fokussiert das (Mini-)Zine explizit als kulturkritisches Medium und Format. Die (interdisziplinären) Maker-Tage gehen dem ‚practice turn‘ auf den Grund und regen Studierende zum Nachdenken über die Verbindung zwischen Forschung, Theorie und Praxis an. Sie bieten den Studierenden die Gelegenheit, durchs 'Machen', induktiv zu theoretischen (Er-)Kenntnissen zu gelangen, die Relevanz sowohl ‚theoretischer‘ als auch ‚praktischer‘ Ansätze wie Ihre Wechselwirkung zu durchdenken und zu praktizieren. Im Rahmen der Maker-Tage geht es unter anderem um die Reflexion ausgewählter Forschungspraktiken als Medien und kulturelle Phänomene und nicht zuletzt um die Erprobung alternativer Lehr-, Lern- und Prüfungsformate. keywords: Zine, Activism, Maker Culture, Praxistheorie, Education, Teaching, Teacher Education, Practice Turn, Research
Fields of Study & Subjects
Artistic and Creative Research
Higher Education Practises and Engagement
Literacy
Media
and Education
Publication details
- Publication date
- 25 February 2026
- Language
- DE
- Document type
- Preprint