Maker-Tag "Wie geht Forschen mit ... Mini-Zine?" Leitfaden zur Konzeption und Planung

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Authors: Adrianna Hlukhovych
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Abstract

(Mini-)Zines waren und sind ein bewährtes Publikationsformat in marginalisierten Personengruppen, in subkulturellen und aktivistischen Milieus sowie in Fancommunitys. In diesem Sinne sind sie ein wichtiges Medium der Selbstermächtigung, was ihren Einsatz unter anderem in Lern- und Lehrkontexten spannend und lohnend macht: Individuell oder kollaborativ gestaltete Mini-Zines bieten viel Raum für Kreativität, partiale Perspektiven und Teilhabe.Der Leitfaden skizziert exemplarisch die Konzeption und Durchführung eines Maker-Tags (bzw. eines praxisorientierten Blockseminars oder eines Workshops) zum Thema „Mini-Zine“ im Umfang von ca. sechs Semesterwochenstunden (SWS). Der Maker-Tag fokussiert das (Mini-)Zine explizit als kulturkritisches Medium und Format. Die (interdisziplinären) Maker-Tage gehen dem ‚practice turn‘ auf den Grund und regen Studierende zum Nachdenken über die Verbindung zwischen Forschung, Theorie und Praxis an. Sie bieten den Studierenden die Gelegenheit, durchs 'Machen', induktiv zu theoretischen (Er-)Kenntnissen zu gelangen, die Relevanz sowohl ‚theoretischer‘ als auch ‚praktischer‘ Ansätze wie Ihre Wechselwirkung zu durchdenken und zu praktizieren. Im Rahmen der Maker-Tage geht es unter anderem um die Reflexion ausgewählter Forschungspraktiken als Medien und kulturelle Phänomene und nicht zuletzt um die Erprobung alternativer Lehr-, Lern- und Prüfungsformate. keywords: Zine, Activism, Maker Culture, Praxistheorie, Education, Teaching, Teacher Education, Practice Turn, Research

Fields of Study & Subjects

Artistic and Creative Research Higher Education Practises and Engagement Literacy Media and Education

Publication details

Publication date
25 February 2026
Language
DE
Document type
Preprint