Art fairs in Vienna

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Authors: Kseniia Naidenova
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Abstract

Die vorliegende Masterarbeit analysiert Kunstmessen als Orte, an denen internationale Ambitionen auf die institutionellen und wirtschaftlichen Realitäten des lokalen Kunstmarktes treffen. Obwohl Wien als eines der führenden europäischen Künstler- und Kulturzentren gilt, nimmt der österreichische Markt im globalen Kunstsystem eine semi-peripher Position ein. Empirische Forschung, die auf theoretischen Ansätzen der Wirtschaftsanthropologie und der Anthropologie der Kunstwelten basiert, zeigt, dass die deklarierte Internationalität der Wiener Kunstmessen primär symbolischer und performativer Natur ist. Obwohl die Messen als international positioniert gelten, bleiben sie in ihren Praktiken – der Struktur der Teilnehmenden, des Publikums und der Verkäufe – weitgehend lokal begrenzt. Dies resultiert in einem Phänomen der scheinbaren Internationalisierung, bei dem der internationale Status als Instrument zur Legitimierung lokaler Praktiken dient, jedoch ohne zu einer nachhaltigen transnationalen Integration beizutragen.

Fields of Study & Subjects

Art History and Market Analysis Cultural Industries and Urban Development Art Politics and Modernism

Publication details

Journal / source
University of Vienna
Publication date
1 January 2026
Language
EN
Document type
Thesis