Programmieren für die Geistes- und Sozialwissenschaften

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Authors: Yannick Frommherz, Simon Meier-Vieracker, Anne Josephine Matz
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Abstract

Die fortschreitende Digitalisierung in den Geistes- und Sozialwissenschaften (GSW) ermöglicht und erfordert den Einsatz neuer, insbesondere quantitativer Analysemethoden. Den flexibelsten Umgang mit Daten erhalten Forschende durch Programmierkenntnisse. Typischerweise werden diese aber nicht in GSW-Studiengängen vermittelt und bestehende Lehr-/ Lernmaterialien setzen meist technisches Vorwissen voraus. Deshalb hat das virTUos-Teilprojekt ExDiMed niedrigschwellige, modular aufgebaute Selbstlernmaterialien zur Vermittlung von Codeskills in der Programmiersprache Python entwickelt, die sich spezifisch an den Bedarfen und Voraussetzungen GSW-Studierender orientieren. Die Inhalte in Form interaktiver Jupyter Notebooks stehen Lernenden wie Lehrenden als OER zur Verfügung und wurden an der TU Dresden während sechs Semestern in einem Flipped Classroom-Seminar erfolgreich erprobt und verfeinert. Mit dem Aufkommen generativer KI wurde das Angebot explorativ erweitert, um Studierende für konstruktiven KI-Einsatz beim Coden zu sensibilisieren. Unsere Evaluation zeigt, dass die Vermittlung grundlegender Programmierkenntnisse in Zeiten von KI an Relevanz gewonnen hat, da letztere nur dann als Katalysator der Codepraxis wirken kann, wenn Studierende bereits über Basics verfügen. Unser Lehr-/Lernkonzept ist mittlerweile im Masterstudiengang Digital Humanities an der TU Dresden verankert und wird auch nach Projektende weiterentwickelt.

Fields of Study & Subjects

Teaching and Learning Programming Computational Physics and Python Applications Statistics Education and Methodologies

Publication details

Journal / source
Lessons Learned
Volume
5
Issue
2
Publication date
14 January 2026
Language
EN