Kardiopulmonale Reanimation bei Patienten mit ST-Hebungsinfarkt: Analyse der interventionellen Therapie und des intrahospitalen Verlaufs
Abstract
Zusammenfassung Hintergrund und Zielsetzung Die Behandlung von Patienten mit ST-Hebungsinfarkt (STEMI), die im Rahmen des akuten Infarktereignisses reanimiert werden, stellt eine besondere Herausforderung dar und ist weiterhin mit einer hohen Mortalität assoziiert. Ziel dieser Arbeit war es, zunächst Unterschiede zwischen Patienten mit einem STEMI, die präinterventionell reanimiert wurden, und Patienten mit STEMI, die nicht reanimiert wurden, zu analysieren sowie dann Prädiktoren für die Mortalität bei Patienten mit STEMI und erfolgter kardiopulmonaler Reanimation (CPR) zu identifizieren. Methoden Diese retrospektive, monozentrische Datenanalyse umfasste 1041 Patienten, die zwischen Januar 2015 und Mai 2022 aufgrund eines STEMI in der Medizinischen Klinik 2 des Universitätsklinikums Erlangen eine Herzkatheteruntersuchung erhielten. Die Patienten wurden in zwei Gruppen unterteilt: 155 Patienten, die vor der Koronarangiographie kardiopulmonal reanimiert wurden und 886 Patienten ohne vorher erfolgte CPR. Erfasst und analysiert wurden Basischarakteristika, prähospitale und interventionelle Parameter sowie der postinterventionelle intrahospitale Verlauf. Univarianz- und Multiregressionsanalysen wurden verwendet, um prognostische Faktoren für die intrahospitale Mortalität zu identifizieren. Ergebnisse und Beobachtungen Die Patienten der gesamten Kohorte waren im Schnitt 64 ± 14 Jahre alt, 70,6% waren männlich. Reanimierte Patienten wiesen häufiger mindestens einen kardiovaskulären Risikofaktor (95,5% vs. 91,0%, p=
Fields of Study & Subjects
Cardiac Arrest and Resuscitation
Acute Myocardial Infarction Research
Mechanical Circulatory Support Devices
Publication details
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- DE
- Document type
- Thesis