Rückblickende Bewertung der intergenerationalen Beziehungen in der Familie während der COVID-19-Pandemie
Abstract
Die COVID-19-Pandemie stellte die Schweizer Gesellschaft nicht nur vor gesundheitliche und wirtschaftliche, sondern auch vor erhebliche soziale und psychosoziale Herausforderungen. Insbesondere Schutzmassnahmen wie Kontaktbeschränkungen, Besuchsverbote und Distanzempfehlungen beeinflussten das familiale und intergenerationelle Zusammenleben nachhaltig. In einem gesellschaftlichen Kontext, in dem familiale Solidarität und generationenübergreifende Unterstützung eine zentrale Rolle spielen, gewann die Aufrechterhaltung von Beziehungen zwischen jüngeren und älteren Generationen besondere Bedeutung. Vor diesem Hintergrund untersuchte das Projekt ICOCO (“Intergenerational Cohesion during Covid-19 and beyond”) die Gestaltung, Stabilität und Veränderung intergenerationeller Kontakte während und nach der Pandemie. Im Fokus standen Strategien zur Aufrechterhaltung des Austauschs trotz physischer Distanz, einschliesslich digitaler Kommunikationsformen und alternativer Begegnungsformate. Der vorliegende Bericht präsentiert die Ergebnisse einer nationalen Befragung in der Schweiz und zeichnet ein differenziertes Bild der Entwicklung intergenerationeller Beziehungen im Übergang zur postpandemischen Phase.
Fields of Study & Subjects
Intergenerational Family Dynamics and Caregiving
Social impacts of COVID-19
Family Dynamics and Relationships
Publication details
- Journal / source
- Institutional Repository (IHS Vienna)
- Publication date
- 23 February 2026
- Language
- DE