Lexikographische Daten als Linked Open Data
Abstract
Das Linked Open Data-Paradigma bietet ein hohes Potenzial, Forschungsergebnisse global zu vernetzen und zugänglich zu machen, wobei zugleich die Herausforderung besteht, lokal spezifische Daten in globale Standards zu integrieren. Am Beispiel des Projekts Pandemictionary wird aufgezeigt, wie LOD-Prinzipien auf lexikographische Daten angewendet werden können. Das Vorhaben ist Teil des Trierer Verbundprojekts LODinG – Linked Open Data in den Geisteswissenschaften und erarbeitet einen historischen Pandemiewortschatz am Beispiel der Cholera. Durch die Kombination zweier komplementärer Datenquellen, einer Wikibase und einer klassischen MediaWiki-Instanz, wird sowohl eine semantisch komplexe, globale Vernetzung von Daten als auch eine lokal fokussierte, benutzerfreundliche Ressource geschaffen. Das Projekt zeigt, wie globale und lokale Ansätze miteinander verknüpft werden können, um sowohl die linguistisch-lexikographische als auch historische oder soziologische Forschung zu Pandemien voranzutreiben.
Fields of Study & Subjects
Digital Humanities and Scholarship
Semantic Web and Ontologies
Lexicography and Language Studies
Publication details
- Journal / source
- Open Repository and Bibliography (University of Luxembourg)
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- DE