„Neue Blüten.“
Abstract
Die Jüdischen Studien im deutschsprachigen Raum und gerade in der Schweiz sind eine junge Disziplin und unterliegen einer besonderen Dynamik. Dieser Aspekt sowie die Tatsache, dass die Jüdischen Studien international vernetzt arbeiten, hat dazu geführt, dass bspw. früh auf digitale Methoden für die Zugänglichkeit von Quellenkorpora gesetzt wurde. Vor diesem Hintergrund möchte dieser Beitrag die Entwicklung der Digital Humanities innerhalb der Disziplin nachzeichnen. Schwerpunkte bilden dabei die Voraussetzungen der Jüdischen Studien als sogenanntes Orchideenfach und die damit verbundene personenabhängige Offenheit für Neues und die Entwicklungen der Digital Humanities. Anhand eigener Projekte der Autorinnen aus den Subdisziplinen Jüdische Geschichte und Jüdische Literatur wird beispielhaft der Einsatz digitaler Methoden und Visualisierungen zur Erforschung der Flüchtlingsbetreuung in der Schweiz im Zweiten Weltkrieg sowie die Erfassung und Analyse der Mehrsprachigkeit Elias Canettis aufgezeigt sowie Chancen und Limits der Digital Humanities in diesem Kontext diskutiert: kreatives Potential einerseits sowie die begrenzte Infrastruktur andererseits.
Fields of Study & Subjects
Digital Humanities and Scholarship
Library Science and Information
Religion
Theology
History
Judaism
Christianity
Publication details
- Journal / source
- Open Repository and Bibliography (University of Luxembourg)
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- DE