Einige Anmerkungen zur Zeitlosigkeit und Halluzinationsfähigkeit des Unbewussten

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Authors: Udo Hock
Cited by: 1
References: 1

Abstract

Die chronologische Zeit, die uns das Bewusstsein liefert, wird unter dem Einfluss des Unbewussten auf vielfache Weise entstellt. Freud hat diese Formen von Entstellung unter der Vokabel »Zeitlosigkeit« des Unbewussten zusammengefasst. Genau wie die Zeitvorstellung gerät auch die Raumvorstellung des Bewusstseins durch die Einwirkung des Unbewussten unter Druck. Die Ichinstanz vermag dann nicht mehr klar zu unterscheiden, was innen und was außen ist. Freud hat diese Problemstellung mit dem halluzinatorischen Charakter des Unbewussten enggeführt. Ein klinisches Beispiel führt konkret vor Augen, wie sich diese doppelte Entstellung des Raum-Zeitbewusstseins in einer Angsterkrankung niederschlägt.

Fields of Study & Subjects

Psychoanalysis and Social Critique Memory History Trauma Identity Nietzsche Schopenhauer and Hegel

Publication details

Journal / source
Jahrbuch der Psychoanalyse
Publisher
Psychosozial-Verlag GmbH and Co. KG
Volume
67
Issue
1
Pages
43–53
Publication date
1 March 2026
Language
DE