Common Sense und Neuanfang. Arendt, Heidegger und Agamben

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Authors: Vivian Liska
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Abstract

Abstract Wenn Hannah Arendts Konzept des Common Sense oder Gemeinsinns in Verbindung mit ihren Überlegungen zum Neuanfang betrachtet wird, erscheint eine Vorstellung des sensus communis , der nicht länger vereinheitlicht, sondern die Pluralität der Erscheinungen und ihrer Wahrnehmung hervorbringt. Die Analyse des spezifischen Zusammenhangs der beiden Begriffe richtet sich vor allem auf ihre scheinbar gegensätzlichen Eigenschaften. Dabei wird verdeutlicht, wie der Gemeinsinn, der mit Stabilität assoziiert wird, und der Neuanfang, der Unterbrechung und Veränderung voraussetzt, in Arendts Denken eine Allianz eingehen, die ebenso philosophische wie politische Konsequenzen hat. Die Kontrastierung mit Heideggers und Agambens Denken verdeutlicht Arendts mit dem Neuanfang korrelierenden Begriff des Common Sense als pluralistischen Universalismus.

Fields of Study & Subjects

Hannah Arendt's Political Philosophy Philosophy Ethics and Existentialism Political Theology and Sovereignty

Publication details

Journal / source
Sprache und Literatur
Volume
54
Issue
2
Pages
228–244
Publication date
9 January 2026