#EURO2024 – Fußball und Digitalität im Spiegel gesellschaftlicher Ungleichheitsverhältnisse. Eine explorative Studie zu Inhalten und Äußerungen in Social Media zur Fußball-Europameisterschaft aus diskriminierungskritischer Perspektive

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Authors: René Breiwe, Marion Yvonne Schwehr, Florian Clemens Monstadt, Leon Dittmann, Sabine Schlag
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References: 23

Abstract

Im Kontext der gegenwärtigen Digitalisierungsprozesse lässt sich die Kultur der Digitalität als Rahmen für gemeinschaftliches und individuelles Handeln in digitalen Räumen verstehen, was insbesondere auf Social Media im Fußballbereich übertragbar war. Im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2024 wurde erwartet, dass User Generated Content eine zentrale Rolle spielt und das Turnier zu einem personalisierten, lokalisierten Medienereignis machte. Diese digitale Inszenierung betraf nicht nur die sportliche Berichterstattung, sondern auch politische Meinungsbildung und Verhaltenslenkung. Im Hinblick auf den „Sozialraum Stadion“, der durch territoriale, identitätsbezogene und diskriminierende Strukturen geprägt ist, wird in einer explorativen Untersuchung beleuchtet, wie diese im digitalen Raum reproduziert, transformiert oder verstärkt werden. Eine diskriminierungskritische Perspektive offenbart, dass rassistische und heteronormative Phänomene auf Plattformen wie Facebook und X sichtbar werden und durch die Kultur der Digitalität in einem politischen Diskurs zusammengeführt werden.

Fields of Study & Subjects

Sports Gender and Society Physical Education and Sports Studies Media Discourse and Social Analysis

Publication details

Journal / source
FuG – Zeitschrift für Fußball und Gesellschaft
Volume
6
Issue
1-2024
Pages
83–83
Publication date
20 January 2026