Zwischen verpassten Anschlüssen und Ansprüchen – Die Rechtslücke bei multimodalen Reisen
Abstract
Literaturverzeichnis: Abstiens/Spitzer/Walter, Das Pauschalreise-Standardinformationsblatt aus verhaltensökonomischer Sicht -Maßnahmen für eine bessere Verbraucherinformation (2022); Bawden/Robinson, Information Overload: An Overview (2021); Brunagel/Castella/ Gohel ua, Exploratory study on passenger rights in the multimodal context -Final report, Publications Office (2019); Grimme, Air/Rail Intermodality -Recent Experiences from Germany, Aerlines Magazine (2008); Kolmasch, Beförderungsrecht, in Deixler-Hübner/Kolba (Hrsg), Handbuch Verbraucherrecht (2015). I. EinleitungDie Stärkung der Fahrgastrechte stellt seit geraumer Zeit ein zentrales Element der europäischen Verkehrs-und Verbraucherpolitik dar.Ziel ist es, ein hohes Maß an Mobilität, Rechtssicherheit und Vertrauen in den öffentlichen Verkehr zu gewährleisten. 2 Zu diesem Zweck wurden in der Europäischen Union seit dem Jahr 2004 sukzessive sektorale Verordnungen für den Luft-, Schienen-, Bus-und Schiffverkehr verabschiedet, sodass mittlerweile sämtliche Verkehrsträger des Personenverkehrs von unionsrechtlichen Regelungen erfasst sind.Eine Kombination von unterschiedlichen Verkehrsträgern im Rahmen einer multimodalen Reise ist dabei Ausdruck eines sich wandelnden Mobilitätsverständnisses.Mit der Verabschiedung der Strategie für nachhaltige und intelligente 1 Der Beitrag gibt die persönliche Meinung der Autorin wieder. 2 Vgl Weißbuch -Die europäische Verkehrspolitik bis 2010:
Fields of Study & Subjects
European and International Contract Law
transportation and logistics systems
Legal and Regulatory Analysis
Publication details
- Journal / source
- Verlag Österreich eBooks
- Pages
- 327–358
- Publication date
- 31 January 2026
- Language
- DE
- Document type
- Book chapter