Grüner Abdruck: Ökologische Regeneration des urbanen Raums in Wien Heiligenstadt
Abstract
Diese Arbeit zeigt nicht nur, wie der Raum durch die Implementierung neuer Strukturen in Vorhandene verbessert werden kann, sondern auch, wie Potenziale bestehender Strukturen durch Transformation und Aufwertung freigesetzt werden können.In der Architektur und im Städtebau werden meist Brachflächen und leere Grundstücke für neue Projekte genutzt. Doch auch vorhandene Bebauung undverbaute Flächen bieten viel Potenzial. Mit präziser Planung lassen sich dort strukturelle Herausforderungen lösen und dabei manch latent vorhandene Mehrwerte,ökologischer, wirtschaftlicher oder sozialer Natur, generieren.Das Projekt analysiert die räumlichen und städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich über der U4-Station Heiligenstadt in Wien.Die Station verbindet funktional die beiden, einander gegenüberliegenden Bebauungen, gleichzeitig bildet der Gleiskörper eine langgezogene Schneise.Der Soziologe Richard Sennett beschreibt solche städtebaulichen Schneisen als „borders“, im Sinneklarer, trennender Grenzen. Dies steht im starken Gegensatz zu „frontiers“, die aufgrund ihrer offenen,unscharfen Charakteristik Interaktion und Entwicklung zulassen.Das Konzept sieht eine mehrstufige grüne Stadtlandschaft mit terrassenförmig angelegten Wohnstrukturen,Atrien, Fußgängerbrücken und Rampen vor, eine grüne Oase, welche die Natur wieder in die urbane Landschaft einbettet und durch biophiles Design zugleich zur natürlichen Kühlung des Stadtraums beiträgt.
Fields of Study & Subjects
Urban Planning and Landscape Design
Architecture
Modernity
and Design
Urban Development and Cultural Heritage
Publication details
- Journal / source
- reposiTUm (TU Wien)
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- DE
- Document type
- Thesis