Versorgung von vulnerablen Personen mit Arzneimitteln
Abstract
Die Dissertation analysiert die bestehenden Möglichkeiten und Schwierigkeiten für Personen, die an schweren oder seltenen Krankheiten leiden, mit einer notwendigen – allenfalls in der Schweiz noch nicht zugelassenen oder nicht verfügbaren – medikamentösen Therapie behandelt zu werden. Es wird untersucht, ob die bestehenden Härtefallklauseln im Arzneimittel- und Krankenversicherungsrecht – die befristete Zulassung, die vereinfachte Zulassung von Orphan Drugs, der Compassionate Use, die Einfuhr von Arzneimitteln durch Medizinalpersonen sowie die Vergütung im Einzelfall – hierfür genügen und ausreichend aufeinander abgestimmt sind. Dabei werden Inkohärenzen und Handlungsbedarf sowohl in den einzelnen Bereichen als auch aus einer Gesamtbetrachtung im Zusammenspiel der Härtefallklauseln aufgezeigt. Aufgrund der Tätigkeit der Autorin als Rechtsanwältin verfügt die Dissertation über einen starken Praxisbezug und soll auch als Hilfestellung zur Anwendung der erwähnten Härtefallklauseln im Arbeitsalltag dienen.
Fields of Study & Subjects
Biomedical Ethics and Regulation
Medical and Health Sciences Research
Pharmaceutical Economics and Policy
Publication details
- Journal / source
- Helbing Lichtenhahn Verlag eBooks
- Publication date
- 26 February 2026
- Language
- DE
- Document type
- Book