Martin Heidegger und die Sixtinische Madonna im Kontext seiner Lebensgeschichte mit Marielene Putscher

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Authors: Gérard Maria Kever
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Abstract

In Bezug auf das Bildnis der „Sixtinischen Madonna” erinnert der Autor an eine der ambitioniertesten Neudeutungen von Raum und Licht, die in der Philosophie der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts diskutiert wurden. Als Höhepunkt dieser Strömung wird Martin Heidegger mit seinem Vorhaben vorgestellt, gemeinsam mit seiner Geliebten Marielene Putscher eine umfassende ikonologische Analyse des Gemäldes durchzuführen. Doch das Projekt scheiterte. Wie geschickt sich Heidegger dabei der Affäre entzog, belegt sein epochaler Text „Über die Sixtina”, der der Kunstgeschichtsforschung bis heute zu denken gibt. Putscher selbst hatte weniger Glück. Sie startete eine posthume Diffamierung des Psychoanalytikers Georg Groddeck, deren eigentliche Beweggründe jedoch bisher im Dunkeln liegen.

Fields of Study & Subjects

Phenomenology and Existential Philosophy Visual Culture and Art Theory Art Aesthetics and Perception

Publication details

Publication date
27 January 2026
Language
DE