Der VOICE auf der Spur

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Authors: Martin Gessoni, Ante Pavković, Luca Petruzzelli
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Abstract

Dieser Forschungsartikel befasst sich mit der eigenständigen Voice beim Schreiben von wissenschaftlichen Texten. An Universitäten herrscht bei Studierenden der Glaube, dass sie in ihren eigenen akademischen Texten ihre eigene Position verbergen oder durch sprachliche Mittel verschleiern sollen. Allerdings ist das Streben nach Objektivität nicht mit dem Verzicht der eigenen Meinung zu verwechseln. Die Verwendung von Voice beim Schreiben, kann Texte für Leser*innen verständlicher machen. Das Konzept von Voice kann helfen, das Lesen von wissenschaftlichen Texten nachvollziehbarer und verständlicher zu machen. Mit dieser Thematik wollen wir uns auseinandersetzen und verfolgen daher die Frage: Welche Elemente von Voice kommen in deutschsprachigen wissenschaftlichen Texten vor und lassen sich disziplinäre Unterschiede erkennen? Auf der Grundlage von verschiedenen Voice-Ausprägungen analysieren wir exemplarisch Artikel aus der Sozial- und Medienwissenschaft sowie der Geschichtswissenschaft. Wir sind zu den Ergebnissen gekommen, dass eine bewusste und korrekte Verwendung von Voice das Verständnis fördert und zum guten wissenschaftlichen Arbeiten beiträgt, weil die Transparenz gegeben ist. Disziplinäre Unterschiede waren bei unserer Untersuchung eindeutig zu erkennen.

Fields of Study & Subjects

Discourse Analysis in Language Studies Academic Writing and Publishing Linguistic research and analysis

Publication details

Journal / source
Univie PZLE OJS Repository
Publication date
29 January 2026
Language
DE