Wie die Arbeitsagenturen die Beschäftigungseffekte der jüngsten Mindestlohnerhöhung einschätzen

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Authors: Christian Hütter, E. Anna Weber
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Abstract

Zum 1. Januar 2026 wurde der allgemeine gesetzliche Mindestlohn von 12,82 Euro auf 13,90 Euro erhöht. Das Plus von 8,4 Prozent liegt damit deutlich über der vom Statistischen Bundesamt ermittelten allgemeinen Lohnsteigerung von 4,9 Prozent. Die überwiegende Mehrheit der Arbeitsagenturen erwartet laut einer Befragung dennoch keine negativen Effekte auf die Gesamtbeschäftigung. Die Minderheit der Agenturen mit negativen Erwartungen hat sich im Vergleich zur Erhöhung von 2022 allerdings verdreifacht. Bei sozialversicherungspflichtiger und geringfügiger Beschäftigung werden häufiger Änderungen erwartet, was auf Substitution zwischen den beiden Beschäftigungsformen hindeuten könnte.

Fields of Study & Subjects

Labor market dynamics and wage inequality German Economic Analysis & Policies Employment Labor and Gender Studies

Publication details

Journal / source
Institute for Employment Research (IAB)
Publication date
27 January 2026
Language
DE