Keimung und Auflaufen von Unkräutern von der Samenreife im Sommer bis zum Ende der Vegetationsperiode
Abstract
Während der Ernte von Ackerbaukulturen gelangen erhebliche Mengen an Unkrautsamen auf die landwirtschaftlich genutzte Fläche.Ob die Samen noch im selben Jahr keimen oder aufgrund einer sekundären Dormanz über Jahre bis Jahrzehnte in der Bodensamenbank verbleiben, ist oft unklar und hängt wesentlich von dem Management auf der Fläche ab.Für ein erfolgreiches Management zur Reduktion der Unkrautsamen in der Bodensamenbank ist es daher entscheidend zu wissen, ob die Samen überwiegend an der Bodenoberfläche keimen oder ob eine Einarbeitung in den Boden die Keimung begünstigt.Das Keimpotential in Abhängigkeit von der Tiefe des Samens ist artspezifisch und noch nicht weitgehend untersucht.Darüber hinaus unterscheiden sich die Unkrautarten hinsichtlich ihrer Temperaturansprüche für die Keimung, was bei der Entwicklung geeigneter Behandlungsstrategien berücksichtigt werden muss.Eine gezielte Förderung der Keimung nach dem Samenausfall kann dazu beitragen das Unkrautsamenpotenzial im Boden unmittelbar zu reduzieren.32.Deutsche Arbeitsbesprechung über Fragen der Unkrautbiologie und -bekämpfung, 24.bis 26.
Fields of Study & Subjects
Weed Control and Herbicide Applications
Seed Germination and Physiology
Allelopathy and phytotoxic interactions
Publication details
- Journal / source
- OpenAgrar
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- DE