O – Epistemische Ordnungspriorität
Abstract
Dieses Working Paper klärt die epistemische Ordnungspriorität (O) als Voraussetzung für institutionelle Konsensfähigkeit und hebt die Neubewertung dieser Priorität in der Version 1.2 hervor. Zwar wurde die Bedeutung der Inkorporation (I) bereits erkannt, jedoch nicht explizit ausgesprochen. Erst durch die prioritäre Inkorporation wird der Übergang von Abstraktion (A) und Konkretion (K) zu AKI (Abstraktion – Konkretion – Inkorporation) möglich, wodurch die Wahrnehmung von vergangener Wirklichkeit (vW) in die gegenwärtige Erkenntnis integriert wird. Das Dokument untersucht, wie diese Ordnung nicht nur politische, juristische, ökonomische und wissenschaftliche Entscheidungen beeinflusst, sondern auch die Grundlage für kohärente, legitime Handlungsfähigkeit in sämtlichen institutionellen Kontexten bildet. Es wird die Notwendigkeit einer gemeinsamen Wahrnehmungsordnung betont, die zu kohärenten Entscheidungen und institutioneller Geltung führen kann – sowohl in der europäischen als auch in der globalen Dimension. Als EU-Dossier untersucht es die Notwendigkeit einer gemeinsamen Wahrnehmungsordnung zur Förderung kohärenter Entscheidungen und institutioneller Geltung. _____________Änderung: Text eingefügt auf Seite 4/6 in 2. O-Prio – Vorrang der Ordnung:Ordnungspriorität der Inkorporation (I)Abstraktion (A) und Konkretion (K) sind historisch wirksam,bleiben jedoch ohne vorgängige Inkorporation (I)Ersatzmodi für Wirklichkeit – das heißt: Unwirklichkeit.Ohne I reproduziert AK zyklisch vergangene Wirklichkeit (vW).Erst durch prioritäre Inkorporation wird AK in AKI aufgehoben,sodass das kontinuierliche Auftreten von vW tragbar gehalten werden kann.
Fields of Study & Subjects
European Union Policy and Governance
Social Policy and Reform Studies
Political Science Research and Education
Publication details
- Journal / source
- Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
- Publication date
- 23 January 2026
- Language
- DE
- Document type
- Preprint