Thermodynamische Stabilisierung stellarer Schwarzer Löcher durch dissipative Volumenviskosität und magnetohydrodynamischen Entropie-Export

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Authors: Michael Herzer
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Abstract

Diese Arbeit entwickelt eine physikalisch fundierte Alternative zum klassischen Singularitäts-Modell Schwarzer Löcher. Anstelle einer punktförmigen Divergenz der Raumzeit wird ein offenes, thermodynamisch reguliertes System postuliert: die strahlungsgetriebene Entropiekammer. Basierend auf aktuellen Beobachtungsdaten des Satelliten XRISM (2024) und spektralen Analysen des Mikroquasars GRS 1915+105 wird gezeigt, dass dissipative Prozesse im inneren Akkretionsfluss eine dominante Rolle spielen. Kern der Theorie ist die Herleitung einer extremen Volumenviskosität ($\zeta \approx 10^{17}$ Pa·s), induziert durch turbulente Dynamo-Effekte und magnetische Rekonnexion. Die mathematische Auswertung beweist, dass diese dissipativen Terme zu einem negativen effektiven Gesamtdruck führen, der den Kollaps stoppt. Das Modell integriert das MTCAF-Modell und die Analyse des "dritten Peaks" (P3) nach Massaro et al. (2021), um den Entropie-Export quantitativ zu beschreiben und das Informationsparadoxon zu lösen.

Fields of Study & Subjects

Solar and Space Plasma Dynamics Pulsars and Gravitational Waves Research Stellar planetary and galactic studies

Publication details

Journal / source
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
Publication date
5 January 2026
Language
DE
Document type
Preprint