Thermodynamische Stabilisierung stellarer Schwarzer Löcher durch dissipative Volumenviskosität und magnetohydrodynamischen Entropie-Export
Abstract
Diese Arbeit entwickelt eine physikalisch fundierte Alternative zum klassischen Singularitäts-Modell Schwarzer Löcher. Anstelle einer punktförmigen Divergenz der Raumzeit wird ein offenes, thermodynamisch reguliertes System postuliert: die strahlungsgetriebene Entropiekammer. Basierend auf aktuellen Beobachtungsdaten des Satelliten XRISM (2024) und spektralen Analysen des Mikroquasars GRS 1915+105 wird gezeigt, dass dissipative Prozesse im inneren Akkretionsfluss eine dominante Rolle spielen. Kern der Theorie ist die Herleitung einer extremen Volumenviskosität ($\zeta \approx 10^{17}$ Pa·s), induziert durch turbulente Dynamo-Effekte und magnetische Rekonnexion. Die mathematische Auswertung beweist, dass diese dissipativen Terme zu einem negativen effektiven Gesamtdruck führen, der den Kollaps stoppt. Das Modell integriert das MTCAF-Modell und die Analyse des "dritten Peaks" (P3) nach Massaro et al. (2021), um den Entropie-Export quantitativ zu beschreiben und das Informationsparadoxon zu lösen.
Fields of Study & Subjects
Solar and Space Plasma Dynamics
Pulsars and Gravitational Waves Research
Stellar
planetary
and galactic studies
Publication details
- Journal / source
- Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
- Publication date
- 5 January 2026
- Language
- DE
- Document type
- Preprint