Universelle Quanten-Schaum-Hypothese (UQSH): Ein ontologischer Rahmen

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Authors: Ukshin Qoku Rexhepi
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Abstract

Diese Arbeit stellt einen konzeptionellen und ontologischen Rahmen dar. Sie schlägt zum jetzigen Zeitpunkt keine neuen Gleichungen, numerischen Vorhersagen oder experimentell überprüfbaren Parameter vor. Die Universelle Quanten-Schaum-Hypothese (UQSH) geht von einem dynamischen, kontinuierlichen Feldmedium aus, in dem physikalische Größen nicht als scharf definierte Entitäten, sondern als tragfähige Zustandsformen erscheinen. Unschärfe, Dynamik und Stabilität sind dabei keine Störgrößen, sondern grundlegende Bedingungen feldmechanischer Organisation. In diesem Rahmen wird Unschärfe nicht als epistemische Grenze, sondern als funktionale Eigenschaft stabiler Zustände verstanden. Zustände sind nicht punktförmig lokalisiert, sondern existieren als räumlich und zeitlich ausgedehnte Organisationsformen eines zugrunde liegenden Mediums. Vor diesem Hintergrund werden Gravitation, Materie, Strahlung, Zeit und Temperatur als unterschiedliche Manifestationen desselben Feldes interpretiert. Die Universelle Quanten-Schaum-Hypothese (UQSH) interpretiert den physikalischen Raum als kontinuierliches, dynamisches Feldmedium (Qu-Schaum), das permanent durch Strahlung angeregt wird. Gravitation, Elektromagnetismus, Dunkle-Materie-Effekte, Dunkle Energie, Materie und Zeit werden dabei nicht als voneinander unabhängige fundamentale Entitäten aufgefasst, sondern als unterschiedliche Zustände, Eigenschaften und Dynamiken desselben Feldes. Der Ansatz ist konzeptionell und spekulativ, steht jedoch nicht im Widerspruch zu etablierten experimentellen Befunden der Relativitäts- und Quantenphysik. Ziel dieser Arbeit ist es, einen kohärenten theoretischen Rahmen zu formulieren, der bekannte physikalische Phänomene aus einer feldmechanischen Perspektive zusammenführt und strukturelle Zusammenhänge zwischen bislang getrennt behandelten Bereichen sichtbar macht. Der hier vorgestellte Ansatz unterscheidet sich ausdrücklich von formalisierten Einheitsfeld- oder Ursprungsfeldtheorien. Die Qu-Schaum-Hypothese erhebt keinen Anspruch auf eine mathematische Vereinheitlichung oder auf die Ableitung bekannter Gleichungen, sondern versteht sich als interpretativer Rahmen, der bestehende empirische Befunde feldmechanisch einordnet, ohne neue fundamentale Dynamiken zu postulieren.

Fields of Study & Subjects

Quantum Mechanics and Applications Relativity and Gravitational Theory Algebraic and Geometric Analysis

Publication details

Journal / source
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
Publication date
6 January 2026
Language
DE
Document type
Preprint