HELLIGKEIT: Gegen Jung und Heidegger: Eine Position zwischen Psyche und Sein
Abstract
HELLIGKEIT ist ein philosophisches Werk, das an der Grenze zwischen Psychologie und Ontologie angesiedelt ist, ohne Versöhnung, Synthese oder Auflösung anzustreben. Das Buch setzt sich kritisch mit der Tiefenpsychologie Carl Gustav Jungs und der Fundamentalontologie Martin Heideggers auseinander – nicht, um sie zu vergleichen oder zu integrieren, sondern um die Grenzen beider Ansätze offenzulegen, sofern sie als umfassende Orientierung für die menschliche Existenz verstanden werden. Anstatt einen therapeutischen Rahmen, ein Bedeutungssystem oder eine erlösende Philosophie vorzuschlagen, fragt HELLIGKEIT, was bleibt, wenn die Psyche nicht länger als Zuflucht dient und das Sein keine Garantien bietet. Es untersucht die Risiken einer Innerlichkeit ohne Welt sowie einer Offenheit ohne Verantwortung. Über neun Kapitel hinweg verfolgt das Werk eine Bewegung von notwendiger Dunkelheit über die Gefahr der Helligkeit hin zu einer finalen Position, die nicht durch Erklärung oder Hoffnung, sondern durch verantwortliche Präsenz bestimmt ist. HELLIGKEIT präsentiert weder Methode noch Lehre noch einen Weg zur Erlösung. Es formuliert eine Haltung: die Fähigkeit, innerhalb der Offenheit zu stehen, ohne auf Synthese oder Flucht zurückzugreifen. Dieses Buch richtet sich an Leserinnen und Leser aus den Bereichen Philosophie, Phänomenologie, Tiefenpsychologie und Existenzdenken, die bereit sind, Bewusstsein ohne Verheißung und Offenheit ohne Zuflucht zu konfrontieren.
Fields of Study & Subjects
Phenomenology and Existential Philosophy
Jungian Analytical Psychology
Philosophy and Phenomenology Studies
Publication details
- Journal / source
- Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
- Publication date
- 13 January 2026
- Language
- DE
- Document type
- Book