Zur Interpretation der Hubble-Spannung in einem skalierenden Raum
Abstract
Die Hubble-Spannung bezeichnet die anhaltende Diskrepanz zwischen verschiedenen Messungen der Hubble-Konstanten, die auf unterschiedliche kosmische Entfernungen und Entwicklungsphasen des Universums zurückgehen. Trotz vergleichbarer Messgenauigkeit liefern diese Methoden systematisch voneinander abweichende Ergebnisse, was in der gegenwärtigen Kosmologie als ungelöstes Problem gilt. Diese Arbeit verfolgt einen interpretativen Ansatz, der die Hubble-Spannung nicht als Hinweis auf neue dynamische Ursachen versteht, sondern als mögliche Konsequenz einer skalierenden Raumstruktur. Die Expansion des Universums wird dabei geometrisch als Skalierung des Raumes betrachtet, nicht als Bewegung von Objekten durch einen statischen Hintergrund. Es wird aufgezeigt, dass Messungen aus unterschiedlich skalierten Raumzuständen selbst bei identischer zugrunde liegender Geometrie zu abweichenden Abstandsänderungen führen können. Die beobachtete Spannung ergibt sich in diesem Rahmen aus dem Vergleich von Messwerten unterschiedlicher kosmischer Epochen, ohne dass zusätzliche Annahmen über neue Entitäten oder Antriebsmechanismen erforderlich sind.
Fields of Study & Subjects
Cosmology and Gravitation Theories
Noncommutative and Quantum Gravity Theories
Relativity and Gravitational Theory
Publication details
- Journal / source
- Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
- Publication date
- 14 January 2026
- Language
- DE
- Document type
- Preprint