Pareidolie: Vom namenlosen Sehen zur Schwelle des Selbst

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Authors: Darius Hellabad
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Abstract

Dieses Buch versteht Pareidolie nicht als Wahrnehmungsfehler, Illusion oder Pathologie, sondern als eine strukturelle Schwelle innerhalb menschlicher Erfahrung. Es beginnt mit einem namenlosen Sehen — vor Kategorisierung, Bedeutung und Interpretation — und verfolgt, wie Wahrnehmung sich allmählich der Selbstreferenz annähert, ohne in Erklärung oder Täuschung zu kollabieren. Anstatt eine psychologische Theorie oder einen therapeutischen Rahmen anzubieten, formuliert Pareidolie eine Position: eine disziplinierte Aufmerksamkeit für jenen Moment, in dem Sehen bedeutsam wird und zugleich reversibel und nicht-delusional bleibt. Das Werk bewegt sich zwischen Phänomenologie und kognitiver Struktur und markiert die Grenze, an der Wahrnehmung, Zuschreibung und Selbstheit zu entstehen beginnen. Dieses Buch ist weder ein Interpretationshandbuch noch ein System von Symbolen. Es ist ein Bericht des Verweilens bei dem, was erscheint — vor Namen, vor Narrativen — bis zu jener Schwelle, an der das Selbst leise hervortritt.

Fields of Study & Subjects

Phenomenology and Existential Philosophy Philosophy and Theoretical Science Paranormal Experiences and Beliefs

Publication details

Journal / source
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
Publication date
17 January 2026
Document type
Book