Wird Unified Commerce zum Infrastrukturmodell für andere Marken
Abstract
Diese Arbeit wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts zum Themenbereich Unified Commerce an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen erstellt. Sie untersucht, ob Unified Commerce als zukünftiges Infrastrukturmodell für Handelsunternehmen geeignet ist und welche Vorteile es gegenüber klassischen Omnichannel‑Strukturen bietet. Ausgangspunkt ist eine detaillierte Analyse der bestehenden Omnichannel‑Infrastruktur am Beispiel von Lidl, gefolgt von der Identifikation zentraler struktureller Grenzen wie Datensilos, fehlende Echtzeit‑Synchronisation und unvollständige Prozessintegration. Anschließend wird das Konzept des Unified Commerce als Lösungsansatz vorgestellt, der durch eine einheitliche Plattformarchitektur diese Grenzen systematisch überwindet. Eine Szenario‑Analyse vergleicht beide Modelle hinsichtlich ihrer langfristigen Auswirkungen auf Kundenbezug und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Die Arbeit zeigt, dass Unified Commerce nicht nur technische Komplexität reduziert, sondern auch das Potenzial hat, das Kundenerlebnis und die Effizienz im Handel nachhaltig zu verbessern.
Fields of Study & Subjects
Digital Innovation in Industries
Consumer Retail Behavior Studies
Corporate Governance and Management
Publication details
- Journal / source
- Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
- Publication date
- 20 January 2026