Neue Renaissance i = E = MC²: Studie und Dokumentation einer Museumsausstellung
Abstract
ABSTRACT Diese Publikation dokumentiert und analysiert die Museumsausstellung Neue Renaissance i = E = MC² von Dieter Walter Liedtke. Die Ausstellung präsentiert einen transdisziplinären Ansatz, der Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft auf der Grundlage der Holistischen Informationstheorie (GIT) miteinander verbindet. Ausgehend von der Annahme, dass Information die fundamentale treibende Kraft von Kreativität, Innovation und Evolution ist, versteht das Projekt Kunstwerke als empirische Träger innovativer Information. Mithilfe der Hegel-Liedtke-Kunstformel werden künstlerische Innovationen visuell erfassbar und epochenübergreifend vergleichbar gemacht. Die Ausstellung zeigt anhand ausgewählter Werke aus der Kunstgeschichte, dass kreative Innovationen nicht nur ästhetische Veränderungen darstellen, sondern tiefgreifende kognitive, neuronale und epigenetische Prozesse beim Betrachter auslösen können. Die Publikation positioniert die Ausstellung zugleich als kunsthistorische Studie, als meta-wissenschaftliche Untersuchung und als kuratorisches Modell für ein zeitgenössisches Renaissance-Konzept. In diesem Rahmen wird Kunst als aktives Informationssystem verstanden, das zur Entwicklung von Bewusstsein, ethischer Verantwortung und gesellschaftlicher Zukunftsfähigkeit beiträgt. Die Ausstellung Neue Renaissance i = E = MC² formuliert damit eine integrative Perspektive, in der Kunst als verbindendes Element zwischen Wissenschaft, Information und menschlicher Evolution fungiert.
Fields of Study & Subjects
Art
Technology
and Culture
Museums and Cultural Heritage
Libraries and Information Services
Publication details
- Journal / source
- Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
- Publication date
- 9 February 2026
- Language
- DE