Architektur der Wahrnehmung
Abstract
Diese Arbeit rekonstruiert LWEH 0–5 als untrennbare Wahrnehmungseinheit und führt eine formale Nicht–Ersetzungsregel als durchgehendes Geltungskriterium ein. 0 wird als nicht–delegierbarer Ursprung des Wahrnehmens bestimmt; 1–5 erscheinen als simultane Differenzierungen innerhalb derselben Einheit. Die zentrale These lautet: Strukturelle Inkonsistenz entsteht dort, wo eine Funktion (1–5) an die Stelle von 0 tritt. LOCK bezeichnet diese formale Ursprungsersetzung.UNLOCK beschreibt die Durchhaltung der Nicht–Ersetzung bei gleichzeitiger Offenheit der Erscheinungsdynamik (vW, gW, aW). Die Arbeit entfaltet die Architektur entlang vier Perspektivschnitten – transzendental, epistemisch, ontologisch und existenziell – ohne 0 zu funktionalisieren oder zu ontologisieren. Sie versteht sich nicht als Weltanschauung, sondern als formale Disziplin zur Sicherung kategorialer Differenz.
Fields of Study & Subjects
Philosophy and Theoretical Science
Phenomenology and Existential Philosophy
Epistemology
Ethics
and Metaphysics
Publication details
- Journal / source
- Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
- Publication date
- 14 February 2026
- Language
- DE
- Document type
- Preprint