Architektur der Wahrnehmung

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Authors: Ulrich Dietl, Renate Lienhard
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Abstract

Diese Arbeit rekonstruiert LWEH 0–5 als untrennbare Wahrnehmungseinheit und führt eine formale Nicht–Ersetzungsregel als durchgehendes Geltungskriterium ein. 0 wird als nicht–delegierbarer Ursprung des Wahrnehmens bestimmt; 1–5 erscheinen als simultane Differenzierungen innerhalb derselben Einheit. Die zentrale These lautet: Strukturelle Inkonsistenz entsteht dort, wo eine Funktion (1–5) an die Stelle von 0 tritt. LOCK bezeichnet diese formale Ursprungsersetzung.UNLOCK beschreibt die Durchhaltung der Nicht–Ersetzung bei gleichzeitiger Offenheit der Erscheinungsdynamik (vW, gW, aW). Die Arbeit entfaltet die Architektur entlang vier Perspektivschnitten – transzendental, epistemisch, ontologisch und existenziell – ohne 0 zu funktionalisieren oder zu ontologisieren. Sie versteht sich nicht als Weltanschauung, sondern als formale Disziplin zur Sicherung kategorialer Differenz.

Fields of Study & Subjects

Philosophy and Theoretical Science Phenomenology and Existential Philosophy Epistemology Ethics and Metaphysics

Publication details

Journal / source
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
Publication date
14 February 2026
Language
DE
Document type
Preprint