Die Stadt denken Soziale Ordnung, kulturelle Bedeutung und das Stadtbild als gesellschaftlicher Ausdruck: Weber und Ihn Khaldun

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Authors: Larbi Dr. Tajani
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Abstract

Der Beitrag untersucht das Stadtbild als Ausdruck gesellschaftlicher Ordnung, verstanden als Schnittstelle sozialer Strukturen und kultureller Bedeutungen. Städte erscheinen dabei nicht nur als funktionale Lebensräume, sondern als verdichtete Formen sozialer Organisation und kultureller Selbstdeutung. Ausgehend von den theoretischen Überlegungen von Ibn Khaldun und Max Weber wird gezeigt, wie Urbanität sowohl durch sozialen Zusammenhalt als auch durch Prozesse der Rationalisierung geprägt ist. Während Ibn Khaldun die Stadt als fragiles Produkt kollektiver Solidarität begreift, analysiert Weber sie als Ausdruck moderner Ordnung, Verwaltung und Zweckrationalität. Der Beitrag argumentiert, dass das Stadtbild in beiden Ansätzen als kulturell aufgeladene Form sozialer Ordnung fungiert. Durch die integrierte Betrachtung soziologischer und kultureller Dimensionen leistet der Text einen Beitrag zum Verständnis gegenwärtiger urbaner Transformationsprozesse und unterstreicht die anhaltende Aktualität klassischer Gesellschaftstheorien für die Analyse moderner Städte.

Fields of Study & Subjects

Weber Simmel Sociological Theory Urban and sociocultural dynamics German Social Sciences and History

Publication details

Journal / source
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
Publication date
15 February 2026
Language
DE