Endliche Physik – Interpretationen quantenmechanischer Experimente
Abstract
Der Text bietet eine alternative, nicht‑mystifizierende Interpretation des Quantenradierer‑Experiments, die ohne Welle‑Teilchen‑Dualismus, ohne rückwärtslaufende Zeit und ohne metaphysische Zusatzannahmen auskommt. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass reale Quantenobjekte als temporäre Verdichtungen virtueller Photonen entstehen und sich zwischen Wechselwirkungen wieder auflösen. Interferenzmuster, Weginformation und Verschränkung werden als Eigenschaften der zugrunde liegenden virtuellen Dichtewellen verstanden, nicht als paradoxe Eigenschaften eines „teilchenhaften“ Photons. Die Analyse zeigt, dass die scheinbaren Paradoxien des Quantenradierers – insbesondere die vermeintliche „Beeinflussung der Vergangenheit“ – aus unreflektierten Annahmen über Objektkonstanz, Zeit und Raum resultieren. Durch eine endliche, diskrete und relationale Physik verschwinden diese Widersprüche, und das Experiment erhält eine konsistente, ontologisch transparente Deutung.
Fields of Study & Subjects
Quantum Mechanics and Applications
Quantum and Classical Electrodynamics
Noncommutative and Quantum Gravity Theories
Publication details
- Journal / source
- Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
- Publication date
- 17 February 2026
- Language
- DE
- Document type
- Preprint