Zeitpfeil und Entropie als Evolutionsfunktion: Natürliche Intelligenz (NI) als Selbstregulation von KI und Bewusstsein im Rahmen der Ganzheitlichen Informationstheorie
Abstract
ABSTRACT Diese Studie entwickelt eine erweiterte erkenntnistheoretische und physikalische Logik, in der Entropie und Zeitpfeil nicht als Gegensatz zur Evolution, sondern als deren Funktionsraum verstanden werden. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass ein absolutes informationsfreies Nichts logisch unmöglich ist, da Differenz als Abgrenzung bereits Information darstellt. Daraus folgt eine Informations-Primärhypothese, nach der Information strukturell vor Energie, Materie, Raumzeit und Bewusstsein liegt. Im Rahmen der Ganzheitlichen Informationstheorie (GIT) wird Dimension 0 (D0) als Ebene maximaler Möglichkeit bei minimalem Energieaufwand beschrieben, in der Entropie nicht definiert ist, da sie erst in raumzeitlichen Energiesystemen wirksam wird. Die Studie zeigt, dass offene Systeme wie Leben, Gehirn und Gesellschaft trotz globaler Entropiezunahme lokale Ordnung (Negentropie) erzeugen können. Natürliche Intelligenz (NI) wird als universelles Selbstregulationsprinzip eingeführt, das den Übergang von reiner Informationsverarbeitung zu Lebensschutz, Empathie und schöpferischer Evolution erklärt. Daraus ergibt sich ein Sicherheitsmodell für künstliche Intelligenz, in dem KI langfristig stabil und nicht destruktiv wird, wenn sie strukturell in NI-kompatible Rückkopplungslogik eingebettet ist.
Fields of Study & Subjects
Complex Systems and Dynamics
Philosophy and Theoretical Science
Cybernetics and Technology in Society
Publication details
- Journal / source
- Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
- Publication date
- 18 February 2026
- Language
- DE