Die Umsetzbarkeit von inklusiven Kulturbetrieben: Eine qualitative Forschungsarbeit zur Wechselwirkung von Sozialpädagogik und Soziokultureller Animation
Abstract
Die vorliegende Bachelorarbeit «Die Umsetzbarkeit von inklusiven Kulturbetrieben» von Amira Ishteiwy untersucht, inwiefern gemeinwohlorientierte Kulturbetriebe zu mehr kulturellen Teilhabe aller Menschen beitragen kann. Mit einer Anlehnung an das Konsum-, Transfermodell werden Kulturbetriebe beleuchtet, die nebst dem Konsum einen Ort der Kreation und des Austauschs von symbolischen Werten anbieten und somit Raum für die Gestaltung und Strukturierung von sozialen Beziehungen im Rahmen der Zivilgesellschaft geben. Kulturelle Teilhabe wird dabei als Bestandteil sozialer Teilhabe verstanden und umfasst neben dem Zugang zum kulturellen Leben Formen der Mitwirkung und des kulturellen Selbstausdrucks. Mit der Fokussierung auf die Wechselwirkungen von der Sozialpädagogik und der Soziokulturellen Animation wird unter Einbezug fachlicher, rechtlicher und praktischer Rahmenbedingungen geklärt, inwiefern die beiden Vertiefungsrichtungen voneinander profitieren können. Darauf aufbauend wird ein qualitatives Forschungsdesgin gewählt und Expert*inneninterviews mit Fachpersonen der Soziokulturellen Animation und der Sozialpädagogik aus der Deutschschweiz durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgt nach Meuser und Nagel. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit zeigen auf, dass Inklusion in Kulturbetrieben als fortlaufender Prozess verstanden werden soll und ein intersektionales Verständnis von Inklusion erfordert. Die Bereitschaft das eigene Handeln kontinuierlich zu reflektieren unterstützt dabei, Inklusion in Kulturbetrieben nachhaltig zu verankern.
Fields of Study & Subjects
Educational Practices and Policies
Social Sciences and Policies
Arts
Culture
and Music Studies
Publication details
- Journal / source
- Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
- Publication date
- 5 January 2026
- Language
- DE
- Document type
- Thesis