Rechte der Natur zwischen Symbolik und System – warum Präzision entscheidend ist
Abstract
Description (German) Dieses Working Paper untersucht die Spannung zwischen symbolischer Anerkennung der Rechte der Natur und ihrer institutionellen Umsetzung. Während symbolische Zuschreibungen öffentliche Aufmerksamkeit erzeugen, bleibt häufig unklar, welche juristischen und institutionellen Konsequenzen daraus folgen. Der Beitrag argumentiert, dass die Wirksamkeit ökologischer Rechtsentwicklung von systemischer Präzision abhängt. Er unterscheidet zwischen symbolischer Mobilisierung und funktionaler Integration in bestehende Rechtsstrukturen und entwickelt Kriterien für eine präventive Anwendung verfassungsrechtlicher Schutzpflichten – insbesondere im Hinblick auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. Im Schlusskapitel wird der Ontozentrismus als bereits ausgearbeitetes Funktionsprinzip der Systemischen Rechtsentwicklung aufgegriffen (vgl. Bader 2025, DOI: 10.5281/zenodo.17574377). Das Paper versteht sich als diskursive Präzisierung innerhalb dieser theoretischen Linie.
Fields of Study & Subjects
Environmental law and policy
Economic and Social Issues
Philosophical and Historical Studies
Publication details
- Journal / source
- Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
- Publication date
- 2 March 2026
- Language
- DE