EFiD & EFiG — Vertiefung

Read full text
Authors: Maximilian Heiler
Cited by: 7

Abstract

Dieses Paper vertieft zwei zentrale Dimensionen des Hauptpapers: Die bidirektionale Wechselwirkung zwischen Physiologie und Psychologie — wie körperliche Zustände psychische Strukturen formen und umgekehrt, warum dieser Kreislauf sowohl Ursache als auch Reproduktionsmechanismus von EFiD und EFiG ist, und was das für die Therapie bedeutet. Die Pubertät als Gabelungspunkt — warum genau dort das System kippt, wie die Abwendung vom elterlichen Moralschema (MS) zur Entstehung eines eigenen Werterahmens führen kann, aber unter Bedingungen von Scham, Schuld und Verdrängung scheitert — und wie der therapeutische Weg zurück zu diesem Moment den Schlüssel zur Reintegration enthält. Das klinische Unschuldsplädoyer ist das Herzstück dieses Papers: Weder EFiD noch EFiG noch die daraus entstehenden subkulturellen Phänomene sind Ausdruck moralischen Versagens. Sie sind strukturell erzwungene Entwicklungsergebnisse aus einem Moment, in dem das System die notwendige Unterstützung für den Übergang nicht erhalten hat.

Fields of Study & Subjects

Psychotherapy Techniques and Applications Psychoanalysis and Social Critique Psychology Coaching and Therapy

Publication details

Journal / source
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
Publication date
1 April 2026
Language
DE