Das Psychische Stabilitätsspektrum (PSS) — Übersichts-Paper und Einführung in das Rahmenwerk

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Authors: Maximilian Heiler
Cited by: 7

Abstract

Das Psychische Stabilitätsspektrum (PSS) ist ein integratives bio-psychologisches Rahmenwerk, das menschliche Entwicklung als Dreiphasen-Sequenz beschreibt: von physiologischer Öffnung (Phase 1) über Individuation durch Zweifel (Phase 2) zu funktionaler Beziehungsgestaltung aus stabiler Selbstposition (Phase 3). Im Zentrum steht die These, dass das strukturelle Problem der Menschheit weder Aggression noch Ressourcenknappheit ist, sondern das systematische Scheitern des Übergangs von Phase 1 zu Phase 2 — der Individuation — und die daraus resultierende globale Verbreitung von Emotionaler Fremdidentifikation (EFiD) und Emotionaler Fremdintegration (EFiG) als Standardzustände menschlicher Beziehungsgestaltung. Das PSS integriert Befunde aus Neurobiologie, Entwicklungspsychologie, Bindungsforschung, Kriminologie und klinischer Psychologie zu einem kohärenten Modell, das sowohl diagnostisch als auch therapeutisch und präventiv anwendbar ist. Es liefert das theoretische Fundament für ein Weiterbildungsangebot für klinische Praktiker sowie für institutionelle Anwendungen in Bildung, Justiz und Prävention.

Fields of Study & Subjects

Psychology Coaching and Therapy Child and Adolescent Psychosocial and Emotional Development Personality Disorders and Psychopathology

Publication details

Journal / source
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
Publication date
1 April 2026
Language
DE