Die zweite Geburt: Ambivalenz, Rohsprache und die Entwicklung sexueller inTeamität
Abstract
Dieses Kapitel entfaltet die These, dass die Entwicklung sexueller inTeamität als eine zweite Geburt des Menschen verstanden werden kann. Die erste Geburt setzt das Subjekt leiblich in die Welt; die zweite Geburt eröffnet den Entwicklungsraum, in dem iDentität (Ehrlichkeit mit innen und außen), Ambivalenzverarbeitung und die Fähigkeit zum tragfähigen Wir neu organisiert werden. Der Ambivalenzzustand ist ein normaler Nullpunkt von Entwicklung; destruktiv wird er erst, wo die Übersetzungsleistung misslingt und Ambivalenz nicht in Ehrlichkeit, Sprache und inTeamität überführt wird.
Fields of Study & Subjects
Historical Studies on Reproduction
Gender
Health
and Societal Changes
Reproductive Health and Technologies
European history and politics
Publication details
- Journal / source
- Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
- Publication date
- 24 June 2026
- Language
- DE