Relative Psychologie als Dachrahmen des Logik-Instituts: Eine integrierte Synthese von iPL/äPL, iDentität/inTeamität, dem psy×soz-Attraktor und der Ordnung der Räume
Abstract
Dieser Beitrag synthetisiert die relative Psychologie — den zuletzt entwickelten relationalen Rahmen aus innerer Psychologik (iPL), äußerer Psychologik (äPL) und temporärer Absolution — mit dem zuvor erarbeiteten Begriffskorpus des Logik-Instituts zu einem einzigen, in sich geschlossenen Modell. Die Leitthese: Die relative Psychologie liefert nicht ein weiteres Einzelmodell, sondern den relationalen Dachrahmen, unter dem sich die bestehenden Logiken widerspruchsfrei zusammenfügen: iDentität und inTeamität, das 4-Sphären-Modell, die transgenerationale Konflikt-Weitergabe (TGK), der psy×soz-Attraktor mit seinem Manifestat-Prinzip, die operative Bestimmung von Bewusstheit und Unbewusstheit, die sozio-psychologische Epidemiologie (SPE), die Care/Anti-Care-Codierung, die Entwicklungsontologie der "zweiten Geburt" sowie das vorgeschaltete Silber-System als Filter vor dem normativen Gold-Kern. Der Beitrag zeigt über eine systematische Übersetzungstabelle, dass iPL und iDentität, äPL und inTeamität, das Telos der Einigung und der psy×soz-Attraktor, das Unterordnungsverbot und die Wertschätzungsontologie sowie Bewusstheit/Unbewusstheit in beiden Modellsprachen dieselben Sachverhalte aus verschiedenen Blickwinkeln beschreiben. Aus der Integration wird eine durchgängige Ablauflogik abgeleitet — psy×soz-Attraktor → iPL/iDentität → Silber-System (Defragmentierung, Overload-Prüfung, kontrollierte Spiegelung) → Gold-Kern → Bewegung (Appell–Forderung–Ultimatum) → äPL/inTeamität → Nullprozess → temporäre Absolution → SPE — sowie ein einheitlicher normativer Kodex aus zehn Leitsätzen. Das Modell wird im Feld etablierter Theorien verortet (Kommunikationspsychologie, Diskursethik, Anerkennungstheorie, Feld- und Raumtheorie, trauma-informierte Ansätze, Fallibilismus, Bindungs- und Selbstbestimmungsforschung) und in seinen Grenzen reflektiert. Methodisch handelt es sich um einen konzeptionellen, theoriebildenden Integrationsbeitrag ohne empirischen Geltungsanspruch. Die angeführte Literatur dient der Verortung, nicht der Ableitung. Analytisch-deskriptiv: keine Moralisierung, keine therapeutischen Vorschläge.
Fields of Study & Subjects
Psychology
Coaching
and Therapy
Psychoanalysis and Social Critique
Psychotherapy Techniques and Applications
Publication details
- Journal / source
- Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
- Publication date
- 25 June 2026
- Language
- DE