Die Kopplung von Struktur und Übergang: Das Basis-Test-Modell (BTM) und das Pubertäts-Modell (PM) als integrierte Theorie der Bindungs-, Identitäts- und Autonomieentwicklung
Abstract
Dieser Beitrag entwickelt das Basis-Test-Modell (BTM) und das Pubertäts-Modell (PM) als eigenständige, gekoppelte Entwicklungstheorie. Das BTM beschreibt eine dreistufige Zustandsarchitektur — Bindung, Identität, Trauma —, die festlegt, welche Dispositionen ein Subjekt in eine Entwicklungsphase mitbringt. Das PM beschreibt eine Übergangsfunktion aus vier Größen (brauchen, wollen, sollen, müssen), die an einer 'mysteriösen Schwelle' entscheidet, ob der Autonomiekonflikt integriert oder über einen Bruch unterworfen wird. Zentrale These: BTM liefert die Zustandsvariablen, PM die Übergangsfunktion; erst ihre Kopplung erklärt divergente Entwicklungspfade bei ähnlichen Ausgangslagen. Vorgeschlagen werden ein Zwei-Regime-Modell (integrierbar vs. unlösbar), ein Widerruf-Test zur Trennung von echtem Wollen und umcodiertem Müssen sowie eine formale Kopplungstafel. Falsifizierbar, anti-essentialistisch, rein analytisch-deskriptiv. Deutsche Fassung; englische und französische Übersetzungen als separate Einträge.
Fields of Study & Subjects
Identity
Memory
and Therapy
Attachment and Relationship Dynamics
Personality Disorders and Psychopathology
Publication details
- Journal / source
- Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
- Publication date
- 16 July 2026
- Language
- DE