Reparatur von submissiver Entscheidungskraft — Rückkehr zum eigenen Wollen bei sexuell traumatisierten Frauen
Abstract
Der Beitrag entwickelt das Konstrukt der Reparatur submissiver Entscheidungskraft als strukturell-analytisches Modell der Rückkehr zum eigenen Wollen bei sexuell traumatisierten Frauen. Ausgangspunkt ist, dass in chronisch relationaler Traumatisierung nicht die Willensfreiheit im philosophischen Sinne beschädigt ist, sondern die Entscheidungsarchitektur selbst: die Größe s_iD (eigenes Wollen) ist durch o_iD (fremdes Sollen) überschrieben. Das Modell operationalisiert die Reparatur als vierstufige Achse — Widerruf des Mitvollzugs, Erlaubnis der Aversion (Nein-Katalog), Bezeugbarkeit, Rückkehr zu s_iD — und nutzt dafür zwei Werkzeuge: das Basistest-Modell (BTM), das prüft, ob ein Nein tragfähig stehen bleibt, wenn Sanktion, Zustimmung und Dringlichkeit entfernt werden, sowie das Pubertäts-Modell (PM), das den nie geleisteten Erstwiderruf der Pubertät als Strukturvollzug rekonstruiert. Der Ansatz grenzt sich ausdrücklich gegen Coaching (Ziel-Achse, s_iD vorausgesetzt) und Therapie (klinische Indikation, Wirksamkeitsprüfung) ab und ist rein analytisch-deskriptiv. Kopplung an publizierte Modellachsen des Logik-Instituts: Modalverben-Modell, Nachrichten-Decodierung / Fünf-Seiten-Modell, Silber-System, Scham-Detektor, Gold-Kern, IBSFI-Kopplung. Hinweis: Der Beitrag ist rein analytisch-deskriptiv und ersetzt keine klinische Diagnostik, Beratung oder Therapie.
Fields of Study & Subjects
Psychology
Coaching
and Therapy
Psychotherapy Techniques and Applications
Organizational Management and Change
Publication details
- Journal / source
- Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
- Publication date
- 17 July 2026
- Language
- DE