Das Schöne, Gute, Wahre. Ein philosophischer Essay über Platon, Kant, Semiotik und die Dialektik von Einheit und Differenz
Abstract
Der Text bietet eine philosophische Neubestimmung der platonischen Trias „Schön – Gut – Wahr“. Er zeigt, wie Platon das Gute als transzendente Quelle des Wahren und das Schöne als dessen Erscheinung versteht, und wie Kant diese Struktur in die drei Kritiken transformiert. Der Essay verbindet diese Tradition mit modernen Einsichten aus Relativitätstheorie, Quantenfeldtheorie und Semiotik. Die Geburt wird als grundlegender semiotischer Prozess interpretiert, in dem Einheit zerbricht und Zeichen entstehen. Das Gute erscheint als integrative Kraft, die virtuelle und reale Entitäten verbindet; das Wahre als prospektive Ergänzung des Erlebten; das Schöne als vermittelnde Erscheinung des Ursprungs. Der Text entwickelt eine dialektische Theorie der drei Begriffe und zeigt ihre Relevanz für moderne Philosophie, Anthropologie und Physik.
Fields of Study & Subjects
Kantian Philosophy and Modern Interpretations
Nietzsche
Schopenhauer
and Hegel
Art
Aesthetics
and Perception
Publication details
- Journal / source
- Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
- Publication date
- 25 July 2026
- Language
- DE
- Document type
- Preprint