Das Schöne, Gute, Wahre. Ein philosophischer Essay über Platon, Kant, Semiotik und die Dialektik von Einheit und Differenz

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Authors: Manfred Albert Hörz
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Abstract

Der Text bietet eine philosophische Neubestimmung der platonischen Trias „Schön – Gut – Wahr“. Er zeigt, wie Platon das Gute als transzendente Quelle des Wahren und das Schöne als dessen Erscheinung versteht, und wie Kant diese Struktur in die drei Kritiken transformiert. Der Essay verbindet diese Tradition mit modernen Einsichten aus Relativitätstheorie, Quantenfeldtheorie und Semiotik. Die Geburt wird als grundlegender semiotischer Prozess interpretiert, in dem Einheit zerbricht und Zeichen entstehen. Das Gute erscheint als integrative Kraft, die virtuelle und reale Entitäten verbindet; das Wahre als prospektive Ergänzung des Erlebten; das Schöne als vermittelnde Erscheinung des Ursprungs. Der Text entwickelt eine dialektische Theorie der drei Begriffe und zeigt ihre Relevanz für moderne Philosophie, Anthropologie und Physik.

Fields of Study & Subjects

Kantian Philosophy and Modern Interpretations Nietzsche Schopenhauer and Hegel Art Aesthetics and Perception

Publication details

Journal / source
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
Publication date
25 July 2026
Language
DE
Document type
Preprint