German Index of Socioeconomic Deprivation (GISD)

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Authors: Niels Michalski, Lola Omar Soliman, Marvin Reis, Fabian Tetzlaff, Enno Nowossadeck, Jens Hoebel
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Abstract

Der German Index of Socioeconomic Deprivation (GISD) ist ein am Robert Koch-Institut entwickelter Index zur Erfassung regionaler sozioökonomischer Benachteiligung. Er wird verwendet, um regionale sozioökonomische Ungleichheiten in der Gesundheit sichtbar zu machen und Ansatzpunkte zur Erklärung regionaler Unterschiede in der Gesundheit aufzeigen zu können. Zur Generierung des GISD werden Indikatoren zur Verteilung von Bildung, Beschäftigung und Einkommen auf Kreis- und Gemeindeebene aus der INKAR-Datenbank verwendet. Die verwendeten Daten stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen, vor allem aus der INKAR-Datenbank des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Die Gewichtung der Indikatoren wird über Hauptkomponentenanalysen und einem Faktor-Scoring innerhalb der Teildimensionen vorgenommen. Die GISD-Daten werden auf verschiedenen regionalen Ebenen, von Gemeinden bis zu NUTS-2-Regionen bezogen auf den Gebietsstand 31.12.2023, aggregiert und für den Zeitraum von 1998 bis 2023 bereitgestellt. Als ein bedeutendes Instrument in der epidemiologischen Forschung und Gesundheitsberichterstattung ermöglicht der GISD eine fundierte Analyse der sozialen Ungleichheit und ihrer Auswirkungen auf die Gesundheit in Deutschland.

Fields of Study & Subjects

Urbanization and City Planning Social Policy and Reform Studies Social and Demographic Issues in Germany

Publication details

Journal / source
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
Publication date
18 May 2026
Language
DE
Document type
Dataset