Tagstrecker, Dauhanse’, Ranke’rutscher
Abstract
Wo die Auseinandersetzung zwischen Rittern und Landesherrn feindlich verlief, und der Graf zum Zuschlägen gezwungen wurde, wurden natürlich die Adelsburgen gebrochen und der Landesherr setzte sich in Besitz der adligen Herrschaften.Ein drama- tisches Beispiel bietet das Amt Neuenbürg.Dort tobte der Kampf zwischen Ritterbund und Württem- berg am heftigsten-man erinnere sich an den Über- fall im Wildbad 1367-und die wilde Zersplitterung im Norden des späteren Amtes zwischen Enz und Pfinz, die den Herren von Straubenhardt, von Schmalenstein und ihren Verbündeten zu danken ist, wurde gewaltsam bereinigt, endgültig 1442 mit dem Erwerb des Straubenhardter Gesamterbes durch Württemberg.Liier sind also wenig Burgen übrig- geblieben.Den südlichen Teilendes Amtes merkt man übrigens im 18. Jahrhundert die badisch-württem- bergische Auseinandersetzung ebensowenig mehr an.Zwischen dem Reichenbach und dem Oberlauf des Calmbachs und der Nagold bestand zu Beginn des 17.Jahrhunderts noch ein geschlossen badisches Gebiet, nach dem Erwerb durch Württemberg bildet es den Westrand des Amtes Liebenzell.Westlich davon findet sich ein gleichfalls ursprünglich badi- scher Streifen, der allerdings schon im 14.Jahrhun- dert erworben wurde.Nur das Herrenalber Kloster- amt blieb für sich bestehen.Ein solcher Bezirk, der so bedeutenden Zusammenhängen sein alles andere als friedliches Entstehen verdankt, sieht dann im 18. Jahrhundert natürlich verhältnismäßig einförmig aus, und die zwei "frei adelig Schlößlein" zu Schwann
Fields of Study & Subjects
Medieval European History and Architecture
Medieval Literature and History
Ancient and Medieval Archaeology Studies
Publication details
- Journal / source
- Schwäbische Heimat
- Volume
- 1
- Issue
- 1
- Pages
- 11–14
- Publication date
- 24 February 2026
- Language
- DE