Das Güglinger Maienfest 1914

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Authors: Manfred Göpfrich-Gerweck
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Abstract

Als am 1. August des Jahres 1914 der Zaber-Bote in seiner Samstagsausgabeganz nüchtern -und amtlich -den Beginn des Krieges vermeldete, da schien dieser Krieg wie aus heiterem Himmel ausgebrochen zu sein.Gewiss, bereits in der Ausgabe davor titelte die Zeitung auf der ersten Seite "In Erwartung der Entscheidung" 1 und der Nachrichtenteil endete mit dem vielsagenden Denkspruch "Es kann der beste nicht im Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt (Schiller)" und auch schon der Titel "Börsen richten sich auf den Weltkrieg ein" auf der zweiten Seite des Zaber-Boten vom 30.Juli fand bereits den Ausdruck "Weltkrieg", aber bis dahin schien alles für viele eher noch eine Sache zwischen Österreich und Serbien, auch wenn dann und wann auch die Gefahr eines "Europäischen Krieges" in der Zeitung beschworen wurde.Seit der "Tragödie von Serajewo" 2 nahm der Leser des Zaber-Boten natürlich am Schicksal des ermordeten österreichischen Thronpaares und dessen Hinterbliebenen teil und die politische Großwetterlage blieb auch im Zaber-Boten und bei dessen Lesern nicht unbeachtet.Aber bis zu jenen Ereignissen fern in Serbien ging das Leben im Zabergäu wie im Zaber-Boten seinen gewohnten Gang.Jahreszeitliches, Wetter, Landwirtschaftliches, Handel und Verkehr, das waren die Themen, die die Menschen in erster Linie beschäftigten.

Fields of Study & Subjects

World Wars: History Literature and Impact Central European national history History and International Relations

Publication details

Journal / source
Zeitschrift des Zabergäuvereins
Issue
2
Pages
1–4
Publication date
3 March 2026
Language
DE