Die Stuttgarter Akademie nach dem Kriege
Abstract
Menschen und ihre Wohnstätten nach Möglichkeit vor kalten und scharfen Winden, vor Schneever- wehung und Schlagregen schützt und örtlich das Klein- klima durch zielbewußte Maßnahmen verbessert.In früheren Zeiten hat man auf der Alb die Häuser aus Gründen der Dorfklimaverbesserung auf den be- sonders ausgesetzten Seiten oft geradewegs zu Reihen aneinandergefügt oder sie wenigstens sehr nah anein- andergestellt.Auch das hätte man machen können, vielleicht in einer gewissen Staffelung, um die Süd- sonne auszunutzen.Wollte man das nicht, dann hätte man auf der Westseite einen Windschutzstreifen von 5 bis 10 Meter Breite aus einheimischen Sträuchern und Bäumen (die Hecken außen, die Bäume innen) anlegen können, der sich klimatisch äußerst günstig ausgewirkt und die Siedlung landschaftlich zusam- mengefaßt hätte.Vielleicht kann jetzt noch ein Ge- ländestreifen westlich des alten Weges nach Erken- brechtsweiler erworben und bepflanzt werden, um das Versäumte einigermaßen nachzuholen.Dies würde sich auch für die Hausgärten recht günstig auswirken, und die Siedler würden dafür dankbar sein.Es ist
Fields of Study & Subjects
Historical Architecture and Urbanism
Architecture
Modernity
and Design
Architectural and Urban Studies
Publication details
- Journal / source
- Schwäbische Heimat
- Volume
- 6
- Issue
- 4
- Pages
- 138–142
- Publication date
- 12 February 2026
- Language
- DE