Schneeglöckchen und Seidelbast blühen zur Freude aller
Abstract
72 nend, weil die Behörden darauf vielfach keinen Einfluß haben.Früher trat die Rems über ihre Ufer, als der Tal- boden noch im Überschwemmungsgebiet aus Wiesen be- stand, wenigstens größtenteils.Der Schaden der Hoch- wasser war gering.Wieviel Getreide könnte man um die Millionen, die der Wasserbau verschlungen hat und fernerhin verschlingen wird, vom Ausland kaufen?Mit Grünland aber könnte man Fleisch, Milch und Butter er- zeugen und den Hochwasserschaden nebenbei ertragen.Nicht verständlich ist auch, daß man Böschungen auf Außenseiten der Kurven nicht mitWeidenpolstem schützt, die unbedingt halten, wenn sie sich in den Wasserfluten und -stoßen umlegen können.Das teure Pflaster hält schließlich doch nicht und Beton wäre unerträglich.Eben- so bedauerlich ist es, daß die Ufergehölze der natürlichen Rems völlig verschwinden und damit im Landschaftsbild auch der Fluß.Was hat die Korrektion aus dem Remstal gemacht?Eine öde, leere Wirtschaftslandschaft ohne den Reiz des Flußlaufes.Eine dichte Bepflanzung mit Pappeln, Weiden, Erlen u. a. müßte der Korrektion nachfolgen.Statt dessen pflanzt man ab und zu einige Pappeln, oder: etwa am Kocher oberhalb Gaildorf Spitzpappeln in 100 m Abstand, an der Murr kanadische Pappeln noch lockerer.
Fields of Study & Subjects
Hydrology and Sediment Transport Processes
Historical and Environmental Studies
Botany and Plant Ecology Studies
Publication details
- Journal / source
- Schwäbische Heimat
- Volume
- 8
- Issue
- 2
- Pages
- 72–73
- Publication date
- 27 January 2026