Dorf und sein Berg

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Authors: Angelika Bischoff-Luithlen
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Abstract

Arten entwickelt haben.Ihnen begegnet man bald an den Talhängen, bald an der großartigsten Entwick- lung auf der Hochfläche ganz besonders der schwer zugänglichen und abgelegenen isoliertenBergrückennördlich des Geißentales.Welch ein Reichtum an Bildern ist da anzutreffen!Nirgends trifft man so schöne Wacholdertriften wie hier, nirgends die so reizvollen Übergänge in den Wald.Wer Augen hat zu sehen, muß zugeben, daß kein Schwarzwald und kein Keuperwald es mit der Schönheit und Vielfalt dieser Alblandschaften aufnehmen kann.Ja auch innerhalb der Alb selbst zeigen die Hochflächen noch unverfälschte Zustände von Heckenlandschaften, wie sie sonst kaum mehr erhalten sind.Unsere Wanderer wissen das längst, und nicht umsonst sind hier die ersten "Inseln der Ruhe" ohne Kraftfahrzeug (am Samstag und Sonntag) geschaffen worden.Aber auch den Kurgästen des Tales in Überkingen, Ditzenbach und Wiesensteig sind diese Wildsträucher kein "Ge- strüpp" wie vielfach unsern Bauern, sondern die Er- oberungsversuche der Natur auf schwach genutztem hageren Boden, verlorenes Gelände schließlich für den Laubwald zurückzugewinnen, und wäre es auch nur für den lichten parkartig lockeren Steppenheide- wald.Wir treffen auch hier alle Übergänge.

Fields of Study & Subjects

Urbanism Landscape and Tourism Studies Rural development and sustainability Ecology Conservation and Geographical Studies

Publication details

Journal / source
Schwäbische Heimat
Volume
8
Issue
5
Pages
170–174
Publication date
14 January 2026