Der Turm der Mauritiuskirche in Güglingen

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Authors: Tilman Von der Kall
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Abstract

Baugeschichte Die Güglinger Mauritiuskirche stammt aus dem Mittelalter.Im 18. Jahrhundert wurde sie wegen Baufälligkeit neu aufgebaut.Das mittelalterliche Aussehen lässt sich aus der Kieser'schen Ortsansicht von Güglingen ableiten.Diese Ansicht wurde 1684 gefertigt und 1988 zum Stadtjubiläum als Postkarte nachgedruckt.Ansicht von Güglingen aus den Forstlagerbüchern von Andreas Kieser; 1684 (Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 107/16 Bd 5 Bl. 6) Die Kirche hatte einen spitzhelmigen Turm nach Art eines Dachreiters an der Seite gegen Osten über einem dreieckigen gotischen Chor 1 (Dass die Stadt Güglingen sich bis 1750 mit einem dachreiterartigem Turmaufsatz über dem Chor begnügte, mag überraschen.Doch waren Dachreiter im Mittelalter wohl häufiger auf Kirchen als heute. 2 ) Seine heute wuchtige Form über dem Chor im Osten erhielt der Güglinger Kirchturm erst 1760 mit dem Bau der "Barockkirche" 3 .Damit reiht er sich zu den meisten Kirchtürmen der Nachbarschaft (z.B. in Brackenheim, Eibensbach, Frauenzimmern, Pfaffenhofen) mit einem gemauerten Schaft über dem Chor im Osten des Schiffs.Er war ein Chorturm, dessen Erdgeschoß zum Kirchenschiff hin geöffnet war.Nach dem Stadtbrand, blieb der untere Teil des Turms erhalten.Der heutige Aufsatz mit Plattform

Fields of Study & Subjects

Medieval European History and Architecture Architecture and Art History Studies Historical Architecture and Urbanism

Publication details

Journal / source
Zeitschrift des Zabergäuvereins
Issue
3-4
Pages
17–28
Publication date
3 March 2026
Language
DE