Epikardiales Fettgewebe als prognostischer Parameter für Patient*innen mit hochgradiger Aortenklappenstenose und transfemoralem kathetergestütztem Klappenersatz
Abstract
In dieser Arbeit wurde das EAT hinsichtlich seiner Bedeutung als prognostischer Parameter für das Outcome nach TAVI bei Patient*innen mit schwerer AS beurteilt. Ein erhöhtes EAT-Volumen war ein Prädiktor einer schlechteren Langzeitprognose, bei jedoch identischer 30-Tages-Mortalität. Die schlechtere Prognose durch erhöhte EAT-Volumina war unabhängig von Charakteristika der Aortenklappenstenose, der Subgruppe der Aortenstenose und individuellen begleitenden kardiovaskulären Risikofaktoren. Innerhalb einzelner Subgruppen der Aortenklappenstenose ermöglicht die nicht-invasive Quantifizierung von EAT-Volumina keine verbesserte Risikostratifizierung. Zusammenfassend untermauert diese Arbeit die Hypothese, dass ein erhöhtes EAT- Volumen ein Marker eines höheren kardiovaskulären Risikoprofils und Morbidität darstellen könnte und folglich als prognostischer Parameter für das langfristige Outcome nach TAVI dienen könnte. Gleichermaßen ist es möglich das EAT-Volumen nicht-invasiv in präinterventionellen Planungs-CTs zu quantifizieren, was eine einfache Anwendbarkeit in der zukünftigen klinischen Routine erhoffen lässt.
Fields of Study & Subjects
Cardiac Valve Diseases and Treatments
Cardiovascular Disease and Adiposity
Cardiac Imaging and Diagnostics
Publication details
- Publication date
- 1 January 2026
- Language
- DE
- Document type
- Thesis