Body and Mind: Warum wir mit dem Körper besser Fremdsprachen lernen

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Authors: Manuela Macedonia
Cited by: 1

Abstract

Warum wir mit dem Körper besser Fremdsprachen lernen Seit Jahrhunderten trennen wir Körper und Geist voneinander: Der Körper ist Behälter für Organe – so wie René Descartes sagte – der Geist ist eine abstrakte Entität und nur er kann lernen. Deswegen wohl auch sitzen wir in der Schule still und während des Lernens sollen wir uns möglichst wenig bewegen. Dass es anders viel besser geht, zeigen Verhaltensforschung und Neurowissenschaft. Anfang der 90er Jahr fing ich an, während meines Italienisch-Unterrichts an der Universität Linz (Österreich) Wörter mit bedeutungsbezogenen Gesten zu verknüpfen. Also stellten meine Studenten mit ihren Armen ein Dach dar: Das war die Geste für Haus und sprachen das Wort in Italienisch aus „casa“. Ich wollte in erster Linie auf die Übersetzung in ihre Muttersprache (Deutsch) verzichten, daher benutzte ich das, was man damals Pantomime nannte.

Fields of Study & Subjects

Linguistic Education and Pedagogy Physical education and sports games research Art Aesthetics and Perception

Publication details

Journal / source
Babylonia Journal of Language Education
Publisher
Association Babylonia Switzerland
Volume
3
Pages
10–11
Publication date
25 February 2026