Gunnar Brådvik: Eine algorithmische Feststellung der Genuszuweisung im Deutschen

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Authors: Gunnar Brådvik
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Abstract

Gunnar Brådvik EinleitungDie deutsche Grammatik ist für ihre Komplexität bekannt.Sowohl im verbalen als auch im nominalen Bereich sind verschiedene grammatische Kategorien zu beachten: bei Verben die Kategorien Modus, Genus verbi, Tempus sowie die Kategorie Numerus bei der Kongruenz mit Substantiven; bei den Substantiven sind neben der Kategorie Numerus auch Kasus und Genus relevant.Erhebliche Schwierigkeiten bereitet das Erlernen des Substantivgenus beim Fremdsprachenerwerb, denn bei deutschen Substantiven sind drei Genera vorhanden: Maskulinum, Femininum und Neutrum.Corbett (1991:7) beschreibt dies wie folgt: "The amount of information is substantial since native speakers know the gender of many thousands of nouns.For foreign learners of the same language, in contrast, this knowledge often proves elusive in the extreme."Die Feststellung des zu verwendenden Genus ist folglich nicht immer offensichtlich.Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain beschreibt in dem Anhang The Awful German Language zu seinem Buch A Tramp Abroad, das im Jahr 1880 veröffentlicht wurde, auf eine satirische Art und Weise die besonderen Schwierigkeiten der deutschen Sprache (zitiert nach Landgraf 2010:9 und 16): Surely there is not another language that is so slipshod and systemless, and so slippery and elusive to the grasp.[...] Every noun has a gender, and there is no sense or system in the distribution; so the gender of each must be learned separately and by heart.There is no other way.To do this one has to have a memory like a memorandum-book.[...] To continue with the German genders: a tree is male, its

Fields of Study & Subjects

Natural Language Processing Techniques Syntax Semantics Linguistic Variation Second Language Acquisition and Learning

Publication details

Journal / source
Lunder Arbeitspapiere zur Germanistik
Issue
27
Publication date
3 February 2026