Ambivalenzen der Sichtbarmachung als politische Praxis
Abstract
Der Beitrag beleuchtet die ambivalente Rolle von Sichtbarkeit in der Sozialen Arbeit – insbesondere im Kontext rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Sichtbarmachung wird dabei als politische Praxis verstanden, die Anerkennung und Teilhabe ermöglichen kann. Zugleich kann sie auch Prozesse der Normierung und Marginalisierung verstärken. Im Zentrum stehen Fragen von Empowerment und Interessenvertretung. Es wird kritisch reflektiert, welche Spannungsfelder sich aus der Sichtbarmachung ergeben.
Fields of Study & Subjects
Social Work Education and Practice
German legal
social
and political studies
Social Sciences and Policies
Publication details
- Journal / source
- Soziale Arbeit
- Volume
- 75
- Issue
- 1
- Pages
- 7–14
- Publication date
- 1 January 2026